Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit
Wenn Feuchtigkeit im unteren Wandbereich aufsteigt, kann eine nachträgliche Horizontalsperre sinnvoll sein.
Sie soll den kapillaren Feuchtetransport im Mauerwerk begrenzen und verhindern, dass Feuchtigkeit weiter aus dem unteren Bereich nach oben gezogen wird.
Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht, wenn Wasser aus dem unteren Bereich über feine Kapillaren im Mauerwerk nach oben transportiert wird.
Das betrifft häufig ältere Gebäude, bei denen keine funktionierende horizontale Sperrschicht vorhanden ist oder diese im Laufe der Zeit beschädigt wurde.
Typische Anzeichen
- Wand ist vor allem unten feucht
- Feuchtigkeit steigt gleichmäßig im Mauerwerk auf
- weiße Salzausblühungen
- Putz platzt im unteren Wandbereich ab
- Farbe oder Tapete löst sich
- muffiger Geruch
- Wand bleibt trotz Lüften feucht
Mögliche Ursachen
- fehlende Horizontalsperre
- beschädigte alte Sperrschicht
- kapillar aufsteigende Feuchtigkeit
- Bodenfeuchte im unteren Mauerwerk
- Salzbelastung
- zusätzlich belasteter Sockelbereich
Ablauf einer Horizontalabdichtung
1. Schadensbild prüfen
2. Wandaufbau und Feuchtebild einschätzen
3. Bohrbild festlegen
4. Bohrungen herstellen
5. Wirkstoff einbringen
6. Austrocknung abwarten
7. geschädigten Putz entfernen oder Folgeaufbau herstellen
Feuchte Wand im unteren Bereich?
Senden Sie uns Fotos vom unteren Wandbereich, Putz, Sockel und Bodenanschluss. Wir prüfen, ob eine Horizontalsperre sinnvoll ist.